Laut Verbraucherzentralen sollte es eine Standard-Geldanlage geben

Sep 24th, 2009 | By redaktion | Category: Geldanlagen

Standard-Geldanlage mit Mindeststandards gefordert

Nach Meinung der Verbraucherzentralen sollten die Finanzanbieter künftig neben ihren eigenen Anlageprodukten auch immer eine Standard-Geldanlage anbieten, die gewisse Mindest-Standards einhält. Nach Aussage von VZBV-Finanzexperte Manfred Westphal würden die Banken die Risiken vieler Geldanlagen verschleiern, wie der „Tagespiegel“ berichtet. Andere Staaten innerhalb der EU würden bereits so ein standardisiertes Anlageprodukt nutzen, hieß es weiter.

CDU will zu riskante Geldanlagen für Privatanleger sperren

Auch die Union arbeitet daran, zu riskante Geldanlagen für Privatanleger unzugänglich zu machen. So sollen beispielsweise Hedge-Fonds-Anteile und auch Hebelprodukte unter eine solche Regelung fallen, wie  Otto Bernhardt, finanzpolitischer Sprecher der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion, dem „Tagesspiegel“ verriet. Man müsse schließlich Lehren aus der Katastrophe mit den 40.000 Anlegern ziehen, die an der Lehmann-Pleite Verluste erlitten hätten. Oftmals würden die Banken leider nur die Chancen aufzeigen, das Ausmaß der Risiken jedoch nur sehr unzureichend aufzeigen. Die Gespräche zu diesem Thema seien innerhalb der Fraktion jedoch noch zu keinem Ende gekommen, hieß es weiter.

Die Rufe nach mehr Verbraucherschutz nehmen stetig zu

Im Zuge der Wirtschaftskrise werden die Rufe nach einem verbesserten Verbraucherschutz in der Finanzbranche immer lauter. So hat vor kurzer Zeit das Verbraucherschutzministerium eine Art Beipackzettel für Geldanlagen vorgestellt und die Banken aufgefordert, freiwillig für eine bessere Information der Kunden zu sorgen. Dem ist die ING-DiBa gefolgt, die für einen Teil ihrer Produkte genau solche Beipackzettel einführen möchte.

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