Die Beteiligung an der Globalisierung in jeglicher Hinsicht – Fokus Containerfonds

Aug 31st, 2009 | By | Category: Geldanlagen

Ein Feld mit Gesprächsstoff – Schiffsfonds und Containerfonds

Langfristige Bindung mit hoher Ertragschance?
Wer sich in dieses Gebiet der Investition hineinbegeben möchte, wird sicherlich einen Bereich vorfinden, der nicht zu den gewöhnlich bekannten Investitionsformen gehört. Dennoch kann die Beteiligung in Schiffsfonds unter Umständen und nach Abwägen des unternehmerischen Risikos und dessen Chancen eine durchaus lukrative Investition sein. Zu beachten ist, dass die Schiffsbeteiligungen eine langfristige Investition darstellen. Zudem zeichnen sich die Containerschiff Investments durch einen Eintrag im Handelsregister aufgrund der Beteiligung als Kommanditist in der Gesellschaftsform einer GmbH & Co. KG aus. Dies bringt natürlich auch Vorteile wie Nachteile hinsichtlich der Haftung mit sich. Signifikant ist ebenfalls eine Investition in ein konkretes Objekt – also ein Schiff; sei es Tanker, Containerschiff oder Passagierschiff.

Modellaspekte vielfältig
Bedingt durch die Harmonisierung vom ersten Januar 1999 ist die Tonnage dieser Schiffe gemäß §5a EStG in der Besteuerung interessant gestaltet und erwähnenswert. Dabei werden Steuerbelastungen erfolgsunabhängig erhoben und können somit unter Umständen zu einer fast steuerfreien Auszahlung schon früh während des Investments verursachen. Wenn die maßgeblichen Verträge zur Beteiligung vorliegen, sollte speziell darauf geachtet werden, dass die im Handelsregister eingetragene Haftsumme – diese wird auch umgangssprachlich Hafteinlage genannt – nicht übermäßig hoch ist. Hintergrund ist das geltende Recht im Insolvenzfall; dann können nämlich unter Umständen Ausschüttungen zurückverlangt werden.

Aktuelle Lage und Beachtung der Risiken
Die weltweite Rezession ist gerade an dieser Branche des Schiffverkehrs nicht spurlos vorübergegangen – zumal nun viele der Schiffe und Reedereien nicht mehr ausgelastet sind. Dennoch ist hierbei besonders zu unterscheiden bei welcher Reederei und Schiff man beteiligt ist. Dabei gilt es genauestens zu prüfen. Obwohl sich die Lage anscheinend noch nicht erholt hat, gibt es auch vereinzelt wohl Tendenzen zu einer Erholung. Man bedenke auch die Auftragslage der Schiffsbauer selbst; in den vergangen Jahren vor der Rezession gab es eine wahre Bestellflut und diese gebauten Schiffe müssen nun auch finanziert und dann ausgelastet sein. Insgesamt sollten hierzu unabhängige Zertifizierungsstellen und Experten befragt werden, bevor investiert wird. e

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