Finanzen in der Eurozone
Jun 19th, 2010 | By admin | Category: NachrichtenEin interessanter Finanzaspekt der Eurozone – und mit Ausblick auf die globalwirtschaftliche Auswirkung – bildet die Zentralwährung Europas, der Euro. So ist es der Kurs des Euro, der immer wieder erstaunt. Verfolgt man die Theorien und Ansätze der Wirtschaftsexperten in der Welt, so ergeben sich doch stark unterschiedliche Bilder; besonders hinsichtlich der
Gründe für den Kursverfall des Euros in dessen Gesamtheit. Die Finanzmärkte reagieren seit Anbeginn der globalen Wirtschaftskrise immer empfindlicher und betrachtet man nun dazu den Eurokurs in dessen Verlauf so ergeben sich zwar – finanztheoretisch betrachtet – Parallelen, aber nicht immer hinreichende. Die Hauptmarschrichtung des Eurokurses dürfte demnach aktuell nur nach unten weisen – doch zeigt der Euro immer wieder nach oben.
Und genau an diesem Punkt wird die Betrachtung interessant: Befragt man nun die Analysten, welche streng auf die finanztheoretischen Ansätze vertrauen, so finden diese nämlich keine rationale Antwort auf diese Frage. Einzig erklärbarer Grund: Die Menschen (Anleger) orientieren sich nicht mehr mittel- bis langfristig sondern vertrauen nur noch auf kurzfristige Entwicklungen bei den Finanzen und passen sich in einem regelrechten „Herdenverhalten“ dem Anlegertrend einiger weniger einfach an. Ergebnis: Kurzzeitige Tendenzen auch im Euro nach oben. Warum aber der Euro langfristig weiterhin gegenüber dem Dollar verlieren wird, liegt wohl eher daran, dass allgemeinhin erwartet wird, dass die US-amerikanische Wirtschaft eher erholt als die Europäische. Hinzukommen weitere psychische Faktoren, wie ein befürchtetes Auseinanderbrechen der gesamten Währungsunion.
No related posts.