Girokonten in Deutschland oftmals zu teuer
Okt 1st, 2009 | By redaktion | Category: Girokonto
Hohe Gebühren belasten die Kunden
Auch wenn viele Online-Kunden das Thema Kontoführungsgebühren mittlerweile zu den Akten gelegt haben, gibt es immer noch viele Girokonten, für die zum Teil erhebliche Gebühren aufgebracht werden müssen. Eine Studie der EU-Kommission hat ergeben, dass in Deutschland durchschnittlich bis zu 89 Euro im Jahr für das eigene Girokonto zu zahlen sind, was für Deutschland innerhalb der EU den neunten Platz bedeute. Spitzenreiter ist Italien, wo für ein normales Girokonto bis zu 253 Euro jährlich fällig, jedoch gibt es auch wesentlich günstigere Standorte wie zum Beispiel Bulgarien (27 Euro) oder die Niederlande (46 Euro).
Häufig keine transparenten Gebührensysteme
Die Studie der EU-Kommission kritisiert darüber hinaus die Transparenz der Gebührensysteme, durch die man häufig gar nicht überblicken könne und die auf diesem Wege den Wettbewerb verhinderten. So hätten lediglich 9% aller Bankkunden innerhalb der EU im letzten Jahr einen Bankwechsel vollzogen und in Deutschland sogar nur 7%, hieß es weiter. Die mangelnde Vergleichbarkeit führe im Endeffekt nämlich dazu, dass Bankkunden sich gegen einen Wechsel zu einem vielleicht sogar günstigeren Institut entschieden.
Tipp: Mit einem kostenlosen Girokonto aus dem Internet Gebühren einsparen
Wer die intransparenten und zum Teil teuren Gebührensysteme der Filialbanken umgehen möchte, kann im Internet ein kostenloses Girokonto eröffnen, welches von der Kontoführungsgebühr befreit ist. Einziger Stolperstein sind dabei eventuelle Bedingungen wie Mindestgeldeingänge, die es zu erfüllen gilt. Ist dies nicht der Fall wird eine Gebührenpauschale fällig, die jedoch trotzdem sehr transparent gehalten ist. Unter dem Strich erhalten Sie bei einer Direktbank also eine wesentlich günstigere Möglichkeit, ihr Girokonto zu führen, müssen im Gegenzug jedoch größtenteils auch auf die persönliche Beratung verzichten.
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