Das Spiel zwischen Aktienkurs und Gerüchteküche

Sep 1st, 2010 | By | Category: Aktien

Es heißt immer wieder: Die Börse reagiere empfindlich und verzeiht keinerlei Fehler – aktuelle Beispiele beweisen diese Weisheit. Ein aktuelles Beispiel ist der Börsenwert der BP Aktie. Hatte die Aktie des BP Konzerns noch im April ihren Wert noch stark verstärken – im April konnten noch Nachrichten über eine Gewinnverdoppelung ein gutes Klima auslösen – so war mit dem Unglück der Bohrstation Deepwater Horizon und den daraufhin folgenschweren Geschehnissen der Aktienwert dahin und schmolz zusehends. Auch wenn immer neue Anstrengungen seitens des Konzern zur Rettung oder Eindämmung der Ölkatastrophe unternommen wurden, speigelte sich dies im Aktienkurs wider – auch als Spekulationen hinsichtlich der Übernahme durch Konkurrenten oder Gerüchte über mögliche Insolvenz als Folge der Katastrophe auftraten voltierte der Aktienkurs sofort.

Dies sind auch Beweise dafür, dass der Aktienhandel eine Manipulation der Gerüchteküche und das Schüren von Ängsten und/oder Markt-Bedürfnissen darstellt.  Auch andere börsennotierte Unternehmen, die in der Historie betrachtet, ein solches Beispiel symbolisieren, sind die Aktienkursverläufe von Lehman Brothers: Waren diese mitunter zu Spitzenzeiten mit mehr als 80 Dollar das Stück gehandelt, so waren diese am Tiefststand nach der Pleiteverkündung bei nur noch ein paar US-Cent wert. Die Börse kann eben Werte auch schlagartig vernichten und verzeiht keinerlei Fehltritte.

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